Unser Dorf

Die Gemeinde Dörgenhausen wurde im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Sankt Marienstern 1248 erstmalig urkundlich erwähnt.
Ein Stück Dörgenhausener Geschichte spiegelt sich in seinem Namen wider:

Ursprünglich hieß das Dorf „Thüringenhausen“ (Die Häuser der Thüringer), was darauf schließen lässt, dass es von Siedlern aus Thüringen gegründet wurde.
Von den Sorben bekam es den Namen „Němcy“ (die Deutschen). Auch heute sprechen die Anwohner teilweise noch 2 Sprachen: deutsch und sorbisch.

Dörgenhausen, seit dem 01.07.1998 ein Ortsteil der Stadt Hoyerswerda, liegt an der südlichen Stadtgrenze von Hoyerswerda und misst eine Gesamtfläche von ca. 546 ha.
Der Ort ist gekennzeichnet durch seine Lage in der Aue der Schwarzen Elster. Im Südwesten grenzt der idyllisch gelegene Ort an das Naturschutzgebiet „Dubringer Moor“.
Die höchste Erhebung der Gemarkung ist der Adlerberg mit ca. 139 m NN.
Ein wertvolles historisches Zeugnis alter Zimmermannskunst ist und bleibt die Bockwindmühle an der Hoyerswerdaer Straße. Ein weiteres markantestes Wahrzeichen Dörgenhausens ist die Kapelle der Gemeinde, die 1953 in der parkartigen Aue der schwarzen Elster errichtet wurde.
Die Bürger von Dörgenhausen sind ein sehr aktives und arbeitsfrohes Volk. Die vielen Gewerbetreibenden des Ortes und die landwirtschaftlichen Betriebe geben Zeugnis dafür.

Eine Gaststätte und zahlreiche Pensionen laden zum Verweilen ein und werden von Einheimischen wie Gästen gern in Anspruch genommen. Trotz dieses reichen Arbeitslebens wird das Gemeinschaftsleben intensiv gepflegt. Das kulturelle Leben, welches von allen Vereinen geprägt wird, orientiert sich stark an Traditionen.